Wandelbots bietet Physical AI für die Industrie auf Microsoft Azure an
Sichere, skalierbare Plattform verbindet Robotik, Cloud und KI für fünfte industrielle Revolution

9. Dezember 2025 - München –Wandelbots legt die Basis für Industrie 5.0. Der Microsoft-Partner macht seine Automatisierungsplattform Wandelbots NOVA als SaaS-Lösung aus der Cloud auf Microsoft Azure verfügbar und schafft zugleich die Grundlage für Physical AI in industriellen Anwendungen. Wandelbots NOVA verbindet IT- und OT-Systeme über standardisierte APIs und deckt den gesamten Lebenszyklus der Automatisierung mit KI-Modellen ab: von der Simulation über Planung, Ausführung und Betrieb bis zur kontinuierlichen Optimierung. Dabei werden Microsoft-Azure-Lösungen wie Azure Arc und Fabric genutzt, um die Verbindung von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT)zu gewährleisten.
Wandelbots NOVA verbindet auf Softwareebene Maschinen, Sensoren und KI-Modelle über offene Schnittstellen. Sie vereinheitlicht Daten aus heterogenen Robotik- und Automationssystemen, damit sie für KI-Modelle nutzbar sind. Über die skalierbare, sichere Cloud-Umgebung von Microsoft Azure werden diese Daten orchestriert, um die Modelle zu trainieren und produktiv einzusetzen. So entsteht durch die Zusammenarbeit mit Microsoft eine durchgängige Architektur von der Maschine in der Fertigung bis zur Cloud. Unternehmen können somit bestehende Anlagen modernisieren und um KI-Funktionen erweitern.
„Wir softwarisieren Produktion und Logistik um die OT flexibel und effizient zu machen. Digitalisierung und Automatisierung sind die wichtigsten Aspekte um die europäische Industrie zukunftsfähig zu halten. “, sagt Christian Piechnick, Gründer und CEO von Wandelbots. „Physical AI ist keine Zukunftsvision, sondern Realität. Das Industrial Metaverse in Kombination mächtiger KI-Modelle hilft Maschinen und ganze Produktionen intelligent, effizient, flexibel und wirtschaftlich zu machen. Mit Microsoft als Partner bringen wir Physical AI in die industrielle Praxis – auf der sicheren, global skalierbaren Cloud-Infrastruktur von Azure. So können Unternehmen KI nutzen, um ihre Produktion zukunftsfähig zu gestalten.”
„Künstliche Intelligenz hat die fünfte industrielle Revolution eingeläutet: eine Ära, in der physische und digitale Systeme verschmelzen“, so Christoph Berlin, Vice President of Engineering bei Microsoft. „Gemeinsam mit Wandelbots treiben wir diese Entwicklung voran: Physical AI bringt maschinelles Lernen dorthin, wo es die größte Wirkung hat – auf den Shopfloor.“
Industrie 5.0 als nächster Schritt
Während Industrie 4.0 die Systeme vernetzt hat, werden diese mit Industrie 5.0 jetzt intelligent. Denn sie sammeln nicht nur Daten, sondern übersetzen sie mit Hilfe von KI in nutzbares Wissen. So verwandeln sich Produktionsumgebungen zu lernfähigen Systemen, in denen Fachwissen, Automatisierung und KI nahtlos interagieren. Dies ist der Schritt von Big Data zu Smart Data.
Physical AI beschreibt diesen Wandel. KI geht hier über die digitale Datenverarbeitung hinaus und versteht auch räumliche Zusammenhänge, um aktiv mit der physischen Umgebung zu interagieren. Durch diese Verschmelzung von Intelligenz und physischer Welt reagieren Roboter und Maschinen adaptiv auf Veränderungen und optimieren eigenständig Prozesse. Diese Transformation steigert nicht nur die Effizienz, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht nachhaltige Produktion. Gleichzeitig wandeln sich Roboter von isolierten Hardware-Systemen zu flexiblen Software-Bausteinen. Über neue Schnittstellen und Werkzeuge werden sie auch für Softwareentwickler und andere digitale Talente zugänglich. Dadurch wird Automatisierung für völlig neue Nutzergruppen erschließbar.
Die wichtigsten Funktionen
Für diese industrielle Intelligenz sind Datenzugang und Cloud-Infrastruktur notwendig. Die Lösung von Wandelbots, basierend auf Microsoft Technologie, bietet Fertigungsunternehmen:
Sichere, skalierbare Infrastruktur: Azure Kubernetes Service und Azure Arc ermöglichen das Management zahlreicher Roboter in Echtzeit.
Offene Schnittstellen: Standardisierte APIs verbinden Maschinen mit BI-, ERP- und MES-Systemen.
KI-gestützte Prozessoptimierung: